DiSTILL – Digitales Simulations-Tool zur Weiterentwicklung des Lausitzer Reviers zur Internationalen Logistikdrehscheibe Lausitz

Die IPG Infrastruktur- und Projektentwicklungsgesellschaft mbH war Teil des von der TU Berlin geführten DiSTILL-Projektkonsortiums und erbrachte im Rahmen des Projektes u.a. die folgenden Leistungen:

  • Unterstützung der Anforderungsanalyse durch regionsspezifisches Wissen, insb. Definition von Erfolgs-/ Leistungskennzahlen, Key Performance Indicators (KPI) zur Messung der Logistikleistung
  • Ermittlung der aktuellen und künftigen logistischen Anforderungen und Rahmenbedingungen
  • Aufnahme und Analyse existierender logistischer Geschäftsprozesse
  • Bestimmung von zukunftsweisenden Anwendungsfällen im Sinne der Problemlösung
  • Aufarbeitung und Bereitstellung von relevanten GIS-Daten aus öffentlichen Quellen (Open Street Map, OSM) für das DiSTILL-System
  • Aktualisierung und ggf. Korrektur von Daten, QS des DiSTILL-Tools
  • Analyse und Darstellung von Daten der Verkehrsprognose 2040 (VP 2040) aus der Mobilithek des Bundesverkehrsministeriums
  • Bereitstellung von in DiSTILL erstellten / veredelten Daten in der Mobilithek des Bundesverkehrsministeriums
  • Aktive Teilnahme an Veranstaltungen und Messen, Vorstellung des Projektes und des DiSTILL-Tools
  • Bearbeitung des Arbeitspaketes 6 ‚Infrastrukturplanung‘
    Der Bericht analysiert die Verkehrsinfrastruktur und die Perspektiven eines nachhaltigen Güterverkehrs in der Logistikregion Lausitz. Nach einer einleitenden Einordnung werden zentrale Entwicklungen der Treibhausgasemissionen sowie die Rolle verschiedener Verkehrsträger hinsichtlich Emissionen und Transportleistung untersucht. Ein besonderer Fokus liegt auf den Herausforderungen und Anforderungen der Schieneninfrastruktur sowie auf der wirtschaftlichen Bewertung von CO₂-Emissionen. Darauf aufbauend wird die bestehende Infrastruktur der Lausitz (Straße, Schiene, Wasserwege und Logistikknoten) dargestellt und durch geplante Projekte ergänzt. Die Bewertung des aktuellen Zustands und zukünftigen Bedarfs erfolgt sowohl anhand von Stakeholder-Einschätzungen als auch durch die Analyse prognostizierter Transportströme bis 2040. Mithilfe von Modellrechnungen zeigt der Bericht, dass Straßentransporte im Vergleich zu Schienen- und intermodalen Lösungen deutlich höhere Kosten und CO₂-Emissionen verursachen. Abschließend werden übergeordnete und regionsspezifische Handlungsempfehlungen formuliert , insbesondere zur Stärkung der Schieneninfrastruktur, zur Beseitigung von Engpässen sowie zur besseren Anbindung von Industrie- und Gewerbegebieten im Zuge des Strukturwandels. Zu Beginn des Berichts befindet sich eine Management Summary. Ebenso gibt es vier Anlagen zur Auswertung der Transportströme der Lausitz mit den Kreisen der Bundesrepublik Deutschland auf Basis der Verkehrsprognose 2040. Die Darstellungen unterscheiden sich nach Verkehrsträger (Straße / Schiene), Richtung (Inbound / Outbound) und betrachten die Transportvolumina als Summe sowie differenziert nach Gütergruppen jeweils für die Jahre 2019 und 2040.

Die DiSTILL-Projektseite gibt umfangreiche Informationen.

Einblick in das Tool unten | Vollversion (mit Routingfunktionen etc.)

Ansprechpartner: Wulfram Overmann

Referenzen

Weitere Projekte

DiSTILL – Digitales Simulations-Tool zur Weiterentwicklung des Lausitzer Reviers zur Internationalen Logistikdrehscheibe Lausitz

Die Lausitz im Wandel – Logistik neu denken mit DiSTILL Die Lausitz verändert sich. Nach Jahrzehnten als Braunkohleregion entsteht hier ein innovativer Wirtschaftsstandort für Energie, Industrie und Logistik. Dank ihrer strategischen Lage an drei transeuropäischen Verkehrskorridoren hat die Region das Potenzial, eine zentrale Rolle im europäischen Wertschöpfungsnetzwerk zu spielen. Das DiSTILL-Projekt (Digitales Simulations-Tool zur Weiterentwicklung des Lausitzer Reviers zur Internationalen Logistikdrehscheibe Lausitz) unterstützt diese Entwicklung, indem es ein digitales Simulations-Tool bereitstellt, welches Entscheidungsprozesse für den Ausbau der logistischen Infrastruktur unterstützt und der Lausitz damit den Weg ebnet sich als internationale Logistikdrehscheibe zu positionieren. Mit zukunftsweisenden digitalen Lösungen und einer transparenten, kollaborativen Planung stärkt das Projekt die Wettbewerbsfähigkeit der Region und fördert ihre nachhaltige Wirtschaftsentwicklung.

2023 – 2026

Kuhdammbrücke über den Havelkanal – Änderung von ein- in zweispurige Fahrbahnbreite der Kuhdammbrücke und Umbau Knotenpunkt Kuhdammweg an der L 202

Das Güterverkehrszentrum (GVZ) in der Gemeinde Wustermark hat sich in den vergangenen 25 Jahren zu einem überregional bedeutsamen Standort für die Verteilung von Gütern in der Region entwickelt. Der Standort des GVZ Berlin West Wustermark ist aufgrund seiner trimodalen Erschließung und direkten Anbindung an die BAB 10, die Bundesstraße B5, den Havelkanal sowie die Hochgeschwindigkeitsbahnstrecke Hannover-Berlin sehr gut in das überörtliche Verkehrsnetz integriert und eignet sich daher in besonderer Weise für die Nutzung als Standort für logistikaffine Nutzungen.

2018 – 2025

Entwicklung des Güterverkehrszentrum (GVZ) Berlin West Wustermark inkl. öffentlicher Binnenhafen

Die Mitarbeiter der IPG Infrastruktur- und Projektentwicklungsgesellschaft mbH waren seit 1993 mit der Realisierung der Städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme GVZ Wustermark betraut. In ihren Aufgabenbereich fielen die Durchführung eines Raumordnungsverfahrens, die Vorbereitung der Städtebaulichen Entwicklungssatzung nach § 165 BauGB, die Entwicklung eines Leitbildes für die städtebauliche Entwicklung sowie die Steuerung der planungsrechtlichen Umsetzung durch fünf Bebauungspläne und deren Änderungsverfahren mit einer Gesamtfläche von 240 ha einschließlich Grunderwerb und -bewirtschaftung.

1993 – 2025

Integrierte Verkehrsstudie für die Lausitz

Die IPG Infrastruktur- und Projektentwicklungsgesellschaft mbH erbrachte als Verfasserin der Studie folgende Leistungen: Bestandsaufnahme der Lausitzer Verkehrsinfrastruktur (Personen- und Schienengüterverkehr, Knotenpunkte des intermodalen Güterverkehrs, Verkehrsrelationen, -ströme, modale Verteilung, Engpässe) Aufnahme geplanter und beabsichtigter Projekte und Infrastrukturvorhaben

2019 – 2020