Kuhdammbrücke über den Havelkanal – Änderung von ein- in zweispurige Fahrbahnbreite der Kuhdammbrücke und Umbau Knotenpunkt Kuhdammweg an der L 202

Das Güterverkehrszentrum (GVZ) in der Gemeinde Wustermark hat sich in den vergangenen 25 Jahren zu einem überregional bedeutsamen Standort für die Verteilung von Gütern in der Region entwickelt. Der Standort des GVZ Berlin West Wustermark ist aufgrund seiner trimodalen Erschließung und direkten Anbindung an die BAB 10, die Bundesstraße B5, den Havelkanal sowie die Hochgeschwindigkeitsbahnstrecke Hannover-Berlin sehr gut in das überörtliche Verkehrsnetz integriert und eignet sich daher in besonderer Weise für die Nutzung als Standort für logistikaffine Nutzungen. Zudem sind die inneren Erschließungen des GVZ und des Hafens mittels Haupterschließungsstraßen und einer Hafenstraße mitsamt der notwendigen technischen Infrastruktur gewährleistet. Insbesondere für Logistikunternehmen weist das GVZ außerordentlich gute Standortvorteile auf. Mit der Zunahme des Umschlagverkehrs ist ein erheblicher Anstieg des LKW-Verkehrs, sowohl über die BAB 10 als auch über die B 5 verbunden. Das GVZ ist straßenseitig an die B5 nur Richtung Berlin angebunden. Die direkte Anbindung des Hafens Wustermark an die B 5 erfolgte über die einspurige Kuhdammbrücke.

Vor diesem Hintergrund plante die Gemeinde Wustermark die Fahrbahnbreite der Kuhdammbrücke über den Havelkanal, km 21,390 von einer ein- in eine zweispurige Nutzung und den Kuhdammweg an der L 202 umzubauen. Damit wurde eine notwendige dritte, leistungsfähige Verkehrsanbindung des GVZ an das überörtliches Verkehrsnetz geschaffen. 

Die IPG Infrastruktur- und Projektentwicklungsgesellschaft mbH erbrachte im Rahmen der Projektsteuerung folgende Leistungen:

  • Koordinierung und Abstimmung mit den zuständigen Behörden und Medienträgern
  • Fördermittelmanagement
  • Beauftragung und Begleitung der Erschließungsplanung und weiterer Fachgutachten
  • Beauftragung und Begleitung der Baumaßnahmen
  • Koordinierung der Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen
  • Begleitung der archäologischen Prospektion

Ansprechpartner: Tim Kahlen

Referenzen

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