Erstellung einer Machbarkeitsstudie zur Entwicklung eines gewerblich-industriellen Großstandorts ‚Westliches Havelland‘ in der Gemeinde Milower Land und in der Stadt Premnitz

Der Landkreis Havelland, die Gemeinde Milower Land und die Stadt Premnitz beabsichtigen, gemeinsam einen gewerblich-industriellen Großstandort ‚Westliches Havelland‘ zu entwickeln. Als erster Entwicklungsschritt soll dazu eine ergebnisoffene Machbarkeitsstudie (MBS) erstellt werden.

Im Kern der Machbarkeitsstudie steht die ergebnisoffene Frage, ‚ob‘ eine Flächenentwicklung in den Teilstandorten und wenn ja, ‚wie‘ eine Flächenentwicklung erfolgen kann. Es werden die Prämissen dargestellt und mögliche Entwicklungskonstellationen aufgezeigt, einen gewerblich-industriellen Großstandort ‚Westliches Havelland‘ mit den Teilstandorten ‚Premnitz‘ und „Milower Land‘ zu entwickeln.

Die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie sollen als Grundlage über weitere Schritte und Entscheidungen bezüglich der Entwicklung des gewerblich-industriellen Großstandortes ‚Westliches Havelland‘ mit den Teilstandorten ‚Premnitz‘ und „Milower Land‘ und deren Vorbereitung dienen.

Die Machbarkeitsstudie gliedert sich grundlegend in 3 Bereiche:

  1. Analysephase
  2. Planungsphase
  3. Strategiephase

In der Analysephase werden die verschiedensten Belange (u.a. Verkehr, Medien, Natur) inklusive Eigentumsfragen analysiert und in Form einer SWOT-Analyse in Verbindung der Standortentwick-lungspotenzialbewertung dargestellt.

Aufbauend auf den Ergebnissen der Analysephase werden für beiden Standorte Erschließungslayouts skizziert sowie deren Entwicklungsgrobkosten abgeschätzt.

Abschließend erfolgt in der Strategiephase die Darstellung der nächsten erforderlichen Umsetzungsschritte in Form eines Phasenkonzeptes.

Die Leistungsinhalte wurden durch Erstellung eines Berichts (117 Seiten) und im Rahmen von Präsentationen in politischen Gremien erbracht.

Ansprechpartner: Steffen Hartlapp

Referenzen

Weitere Projekte

Die Zukunft des Schienengüterverkehrs in Berlin Brandenburg – i2045 SGV

Mit einer klaren Vision und einer konsequenten Umsetzung der drei Kernelemente – zusätzliche Wachstumsangebote, Klimaziele 2045 mit Klimaneutralität, resiliente Netze – kann die Verkehrswende erfolgreich gestaltet werden. Der Schienengüterverkehr wird zu einem zentralen Pfeiler der logistischen Infrastruktur in Berlin und Brandenburg und trägt maßgeblich zur wirtschaftlichen und ökologischen Entwicklung der Region bei. Die Zukunft liegt auf der Schiene – und mit ihr die Chance, eine nachhaltige und klimafreundliche Mobilität zu realisieren.

2023 – 2024

Erarbeitung vorbereitender Untersuchungen zur Entwicklung eines landesplanerisch bedeutsamen Industrie- und Gewerbestandortes im Bereich des Autobahndreiecks Potsdam / Güterbahnhof Seddin

Der sich seit einigen Jahren im Land Brandenburg abzeichnende Mangel an berlinnahen großflächigen Gewerbe- und Industrieflächen für hochwertige Technologie- und Industrieansiedlungen ist im Zuge der hohen Ansiedlungsdynamik sehr deutlich und früher als erwartet eingetreten. Der wirtschaftliche Aufschwung gerät zunehmend an Grenzen, da es insbesondere im Berlin- und A10-nahen Bereich kaum noch geeignete kurz- bis mittelfristig verfügbare große Gewerbe- und Industrieflächen gibt. Großflächige Ansiedlungserfolge gerade im hochwertigen Technologie- und Produktionsbereich haben zu einer noch stärkeren Wachstumsorientierung und damit verbundenen auch anhaltenden Bemühungen zur Neuerschließung großer Ansiedlungsflächen geführt. Dabei steht der südliche Bereich der A10 weiterhin im Fokus. Im BER-Umfeld ist im Zuge der BER-Eröffnung und der TESLA-Ansiedlung der Ansiedlungsdruck nochmals gestiegen und strahlt weiter räumlich aus, es zeichnen sich bereits Wachstumsgrenzen ab. Aber auch im weiteren Südbereich der A10 und gerade im Potsdamer Umfeld und dem berlinnahen Bereich des Landkreises Potsdam-Mittelmark besteht seit längerem bereits Flächenknappheit.

2021 – 2022

Entwicklungskonzeptionsstudie Rangierbahnhof Ziltendorf

Der Roheisen- und Stahlproduktionsstandort Eisenhüttenstadt wurde vor sechs Jahrzehnten gegründet. Die Produktion und die logistische Effizienz am Standort basiert auf Materialflüssen per Bahn. Im Zuge der Liberalisierung des Eisenbahnverkehrsmarktes wurde 1997 die EKO Transportgesellschaft mbH zur Bündelung der Bahnaktivitäten und zur Teilnahme am Markt auch außer-halb des Standortes gegründet. Diese Gesellschaft wurde im März 2011 in die ArcelorMittal Eisenhüttenstadt Transport GmbH (AMEH TRANS) umbenannt. Die AMEH TRANS ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der ArcelorMittal Eisenhüttenstadt GmbH. Als öffentliches Eisenbahnverkehrs- und -infrastrukturunternehmen arbeitet die AMEH TRANS kontinuierlich daran, ihre Prozesse und Produkte hinsichtlich Arbeitssicherheit, Qualität, Kundenzufriedenheit, Ressourcen- und Materialeffizienz und deren Umweltverträglichkeit zu verbessern

2023

Erstellung einer Machbarkeitsstudie zur Entwicklung eines gewerblich-industriellen Großstandorts ‚Westliches Havelland‘ in der Gemeinde Milower Land und in der Stadt Premnitz

Der Landkreis Havelland unterscheidet sich hinsichtlich der Besiedlungs- und Wirtschaftsstruktur in den beiden Teilräumen des östlichen und des westli-chen Havellands deutlich voneinander. Das östliche Havelland ist als Teil des Berliner ‚Speckgürtels‘ signifikant suburbanisiert, erfreut sich wegen starker Pendlerbeziehungen zu und logistischer Verflechtungen mit Berlin einer niedrigen Arbeitslosigkeit und erwartet einen weiteren Einwohnerzuwachs bei merklicher Baulandknappheit, hohen Baulandpreisen und anderen mit dem Wachstum einhergehenden Herausforderungen.

2025 – 2026