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19.02.10 

Lidl eröffnet modernes Logistikzentrum im GVZ Freienbrink

 

Im Beisein von Wirtschaftsminister Ralf Christoffers, Bürgermeister Arne Christiani und Landrat Manfred Zalenga wurde am 17.02.2010 das bisher modernste Logistikzentrum von Lidl eingeweiht. Auf dem 88.000 m² großen Grundstück entstand mit einem Investitionsaufwand von 30 Mio. EUR ein 31.000 m² großes Logistikzentrum, in dem 150 Mitarbeiter die tägliche Belieferung von 74 Filialen gewährleisten.

Von Freienbrink, das über einen direkten Anschluss an den Berliner Außenring A 10 verfügt, sollen Süd- und Ostbrandenburg sowie die östlichen Bezirke Berlins beliefert werden. Die in diesem Bereich liegenden Filialen wurden bisher von den Standorten Kremmen, Rostock, Großbeeren und Lampertswalde (bei Dresden) aus beliefert. "Durch die deutlich kürzeren Fahrwege werden Kraftstoffverbrauch und die CO2-Emissionen deutlich reduziert", so Lidl-Geschäftsführer Stefan Rohr in seiner Einweihungsrede. Dabei ging Rohr ausführlich auf die "Nachhaltigkeit" ein. So sollen auch erdgasbetriebene LKW zum Einsatz kommen, und bei der Belieferung der Filialen arbeite man eng mit Meyer Logistik und Paul Schockemöhle Logistik zusammen, die im GVZ Freienbrink ansässig sind. Paul Schockemöhle hat sich in erst kürzlich im GVZ in einer Bestandsimmobilie angesiedelt.

Auf dem Hallendach wurden 3.888 Solarmodule mit einer Gesamtfläche von 6.394 m² angebracht. Über ein großes Display, das vor der Einfahrt platziert wird, kann die Öffentlichkeit jederzeit die aktuelle Leistung, die erzeugte Energie und die CO2-Einsparung ablesen (s. Foto). Die Kälteanlage wird mit natürlichen Kältemitteln betrieben und die Abwärme wird zur Beheizung des gesamten Lagers verwendet. Es kommt eine moderne Gebäudeleittechnik mit Energiemonitoring zum Einsatz und die Dämmung der Gebäudehülle liegt weit über den Anforderungen der Energiesparverordnung.
 
"Die Ansiedlung von Lidl und Paul Schockemöhle Logistik verdeutlichen die Attraktivität des Standortes, der sich hinter den bekannteren GVZ Großbeeren und Wustermark nicht zu verstecken braucht. Freienbrink ist auf Grund der Flächenverfügbarkeit und der Flughafennähe für die Logistikbranche gegenwärtig sehr attraktiv. Das beweisen auch die vorliegenden weiteren Anfragen", sagte Rüdiger Hage, Geschäftsführer der IPG, im Rahmen der Einweihung.

Das GVZ Berlin Ost Freienbrink wird von der IPG Infrastruktur- und Projektentwicklungsgesellschaft im Auftrag der LEG Brandenburg i.L. entwickelt und vermarktet.

s.a. MOZ vom 18.02.2010 (pdf)

  

Display der Solaranlage

Minister für Wirtschaft und Europaangelegenheiten Ralf Christoffers