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Der Münchener Turbinenbauer MTU erweitert sein Werk im Industriepark Ludwigsfelde sowohl flächenmäßig als auch bei der Mitarbeiterzahl. In den kommenden beiden Jahren sind für den Standort der Maintenance Berlin-Brandenburg 30 Millionen Euro an Investitionen in eine neue Logistikhalle geplant, die Belegschaft soll von 710 Mitarbeitern auf die Rekordbeschäftigtenzahl 770 steigen. Bisher investierte der Konzern dort seit 1991 rund 200 Millionen Euro. Die Erweiterungsfläche wurde von der LEG Brandenburg erworben.

Ludwigsfelde ist europaweit der einzige Serienprüfstand, an dem die in München montierten Triebwerke für den Militär-Airbus A 400-M vor der Auslieferung nach Spanien final getestet werden. Mehr als 90 dieser Triebwerke hatten nach MTU-Angabe 2017 das Werk verlassen. Der Ludwigsfelder Teststand feierte im Januar zehnjähriges Bestehen. Bis dahin waren darauf insgesamt 3250 Laufstunden absolviert worden; „eine Leistung, auf die die Testmannschaft zu Recht stolz sein kann“, sagt Geschäftsführer André Sinanian. Er erklärt, wofür die Investitionen und Erweiterungen nötig sind: Ende 2017 habe die MTU Ludwigsfelde Zulassungen für zwei weitere Triebwerksmuster erhalten – für die Wartung und Instandsetzung von Teilen der Niederdruckturbine PW 800 des Partners Pratt & Whitney (P&W) sowie für die Teilereparatur des Getriebefans PW 1000 G.

„Damit steigt unser Flächenbedarf deutlich. Westlich vom bisherigen Betriebsgelände werden wir eine Logistikhalle mit 5000 Quadratmetern bauen“, so der Geschäftsführer. Zudem würden rund zwei Drittel der bisherigen Produktionsfläche im gesamten Betrieb umstrukturiert. „Damit können wir die Abläufe dann sowohl für die Mitarbeiter als auch für den Materialeinsatz wesentlich effektiver gestalten“, erklärt der 47-Jährige. Zur Investitionssumme gehören auch neue Maschinen und der Ersatz kleiner Baugruppen.

Der Erfolg des Standortes Ludwigsfelde basiere auf hoher Flexibilität und einer breiten Palette. So sei das Werk MTU-Kompetenzzentrum für Industriegasturbinen, Spezialist für die Betreuung kleinerer und mittlerer P&W-Antriebe Canada sowie der Triebwerksfamilie CF 34von General Electric Aviation. Mit dieser Breite können Bedarfsschwankungen austariert werden, erklärte Reiner Winkler, Vorstandsvorsitzender der MTU Aero Engines AG.

„Mit dieser Erweiterungsinvestition nähert sich der Industriepark West Ludwigsfelde einer Auslastung von fast 80 Prozent mit über 1000 Arbeitsplätzen. Damit ist eine Vollvermarktung in nächster Zeit absehbar“, so Rüdiger Hage, Geschäftsführer der IPG. Die IPG Infrastruktur- und Projektentwicklungsgesellschaft mbH entwickelt und vermarktet das Gebiet im Auftrag der LEG Brandenburg.

Ansprechpartner bei der IPG:
Joachim Gollnick
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